25. Mai 2012

Bei Anruf: Herzklopfen – Mobiflip/Motorola Gewinnspiel

von Daniel

Was soll ich großartig sagen, die Kollegen von Mobiflip.de verlosen zusammen mit Motorola ein brandneues Motorola Razr und ich hätte natürlich nichts dagegen, wenn mir das schicke Ding in den Schoss fällt. Ihr könnt selbstverständlich auch mitmachen und wie das geht lest ihr unter Mobiflip.de

9. Januar 2012

[CES] Acer A700 – Full HD Screen und Quad-Core CPU

von Daniel

Das Acer A700 ist im Vorfeld bereits aufgetaucht, und auch die Gerüchte, dass es auf der CES vorgestellt werden sollte, haben sich bestätigt. Der Nachfolger des A500 bietet den, für aktuelle Tablets, obligatorischen Tegra 3 Prozessor, sowie einen 10.1″ Full HD Bildschirm. Vor allem der Bildschirm sollte mit seinen 224dpi gute Ergebnisse liefern. Weitere Merkmale sind, wie bereits erwähnt, der Tegra 3 Prozessor, der auf 1.3GHz getaktet ist, sowie eine 5MP Kamera und ein microHDMI Anschluss. Die Dicke des Tablets ist mit 9.8mm noch recht beeindruckend, wenn man bedenkt, dass sich im Inneren auch ein 9800 mAh Akku befindet.

CES 2012 – Die Events im Überblick

Quelle: Phonearena

9. Januar 2012

[CES] Lenovo IdeaTV K91 – Android 4.0 auf einem 55″ TV

von Daniel

Nachdem Lenovo uns bereits einige neue Android Tablets gezeigt hat, findet nun auch ein TV mit Android 4.0 Platz im Portfolio des chinesischen Herstellers. Auf der Front befindet sich ein 55″ 3D IPS Display und eine 5MP Webcam. Im Inneren werkelt ein 1.5GHz starker Dual Core Prozessor von Qualcomm sowie 1GB RAM und 8GB interner Speicher. Wann der IdeaTV K91 auf den Markt kommt und wie viel man letztendlich dafür bezahlen muss steht noch nicht fest.

CES 2012 – Die Events im Überblick

Quelle: Engadget

9. Januar 2012

[CES] Lenovo LePad K2010 – Full HD Display und Tegra 3 an Bord

von Daniel

Zusammen mit dem IdeaTab S2 hat Lenovo ein weiteres Tablet auf der diesjährigen CES vorgestellt. Das LePad K2010 ist sogar noch ein bisschen besser ausgestattet, verzichtet dafür aber auf das optionale Keyboard Dock. Während sich das IdeaTab mit einem Dual Core Prozessor begnügt, kann das LePad mit der neuen Tegra 3 Quad Core CPU überzeugen. Hinzu kommt ein 10.1″ IPS Display mit einer Auflösung von 1920×1080 und eine 8MP Kamera.

CES 2012 – Die Events im Überblick

Quelle: Engadget

9. Januar 2012

[CES] Lenovo stellt das IdeaTab S2 vor – Konkurrenz für das Asus Transformer

von Daniel

Die CES hat kaum begonnen und schon hageln die ersten neuen Gadgets und Geräte auf uns ein. Auch Lenovo gehört dieses Jahr zu den Herstellern, die ein Stück vom Tablet Markt abhaben wollen und das könnte mit dem IdeaTab S2 vielleicht auch gelingen. Grund dafür ist das Keyboard Dock, das schon beim Asus Transformer zu überzeugen wusste. Zudem ist auch die restliche Ausstattung des Tablets nicht zu verachten. So besitzt das IdeaTab einen 10.1″ Bildschirm mit einer Auflösung von 1280×800 sowie einen 1.5GHz starken Dual Core Prozessor von Qualcomm. Dieser wird von 1GB RAM unterstützt und auch Android 4.0 sollte der Performance keinen Abbruch tun. Weitere Merkmale sind die 5MP Kamera, der 3G Support, bis zu 64GB Speicher und eine Laufzeit von bis zu 18 Stunden, falls man zusätzlich auf das Keyboard Dock zurückgreift. Verpackt ist das Ganze in einem 8.7mm dünnem, 580g leichtem Gehäuse.

CES 2012 – Die Events im Überblick

Quelle: Engadget

6. Januar 2012

The Phonehouse zeigt uns wie man ein Smartphone nicht bewerben sollte

von Daniel

Also entweder hatten die Jungs von The Phonehouse sehr viel Langweile oder man hat zu tief ins Glas geschaut, aber es ist schon interessant zu sehen auf was für Ideen manche Menschen kommen. :P

3. Januar 2012

CES 2012 – Die Events im Überblick

von Daniel

Ich persönlich bin ja ein riesiger Fan von Messen, Presseevents und Konferenzen aller Art. Nirgendswo anders bekommt man so viel in Sachen News geboten, wie auf solchen Ereignissen. Und wie sollte es anders sein, steht das nächste Highlight schon vor der Tür. Die Consumer Electronics Show, kurz CES, findet jährlich im Januar im schönen Las Vegas statt. Deshalb habe ich mir mal die Mühe gemacht und die wichtigsten Events mit den passenden deutschen Zeiten zusammengefasst. Ob ich immer richtig umgerechnet habe, kann ich aber nicht versprechen. :P

30. Dezember 2011

Erste Bilder vom Acer A700 – Full HD Screen und Quad-Core CPU

von Daniel

Bald ist es ja wieder so weit. Ein neues Jahr fängt an und schon stürzen sich die größten Technikmessen auf einen. Die erste ist wie immer die Consumer Electronics Show, kurz CES, die vom 10.-13. Januar in Las Vegas stattfinden wird. Eines der neuen Tablets, das wir dort wohl zu sehen bekommen werden, wird, wenn es nach NoMobile geht, das Acer A700 sein. Das Gerät spielt eindeutig in der Liga des Asus Transformer Prime, wobei die Ausstattung sogar noch ein bisschen besser ist. So findet man im Gerät den neuen Tegra 3 SoC, sowie ein 10.1″ Display mit einer Auflösung von 1920×1200. Dies sollte nach meiner Rechnung eine Pixeldichte von 224dpi ergeben, was für ein Tablet sehr beachtlich ist. Zum Vergleich: Das durchschnittliche Android Tablet hat bei gleicher Größe und einer 720p Auflösung rund 150dpi zu bieten. Apples iPad 2 hingegen ist mit 132dpi noch etwas schlechter bestückt. Dass zusammen mit den leistungsstarken Quad-Core CPUs auch hochauflösende Displays dieses Jahr ein Trend sein werden, war ziemlich absehbar und es würde mich nicht wundern, wenn Apple oder Samsung mit dem iPad 3 oder dem Galaxy Tab Nachfolger noch einen Schritt weitergehen.

Weitere Ausstattungsmerkmale des A700 sind, wie bereits erwähnt, der Tegra 3, der in diesem Fall auf 1.3GHz getaktet ist, sowie eine 5MP Kamera und ein microHDMI Anschluss. Verpackt ist das Ganze in einem 9,8mm dünnem Gehäuse, in dem auch ein 9800 mAh Akku seinen Platz findet. Alles in allem ein schickes Tablet und ich freue mich wirklich darauf zu sehen, was die Hersteller uns noch so zu bieten haben.

Quelle: NoMobile.ru
Via: Engadget

30. Dezember 2011

Mr. Android – Der durchschnittliche Android-User

von Daniel

Wolltet ihr schon immer mal wissen wie der durchschnittliche Androidnutzer heutzutage aussieht? Nein? Ich nämlich auch nicht. Aber falls doch, könnte die folgende Grafik für euch interessant sein, in der die Jungs von BlueStacks einige Infos zusammengeworfen haben.

Quelle: BlueStacks
Via: Droid-Life

4. Dezember 2011

Das Galaxy Nexus im Test

von Daniel



Von Jahr zu Jahr zeigt uns Google ein Smartphone, das sich in vielerlei Hinsicht von allem bisher dagewesenen unterscheidet. Jene Geräte, die sich mit dem Beinamen “Nexus” betiteln lassen dürfen, dienen als Basis für bedeutsame Updates für das von Google entwickelte Betriebssystem Android. Sie zeigen in welche Richtung es im folgenden Jahr gehen wird. Sie setzen Trends, bleiben aber genauso mit manchen Features ungewollt allein. So ist die Anzahl an Smartphones, die mit NFC ausgestattet sind, auch ein Jahr nach dem Nexus S noch übersichtlich. Für manche ist ein Nexus das einzige, wirkliche Android Smartphone. Während die Hersteller ihre Geräte mit Oberflächen, die meist Fluch und Segen zugleich sind, überziehen, bleibt ein Nexus in der Regel frei von jeglichen Eingriffen der Hersteller oder Provider. Es liegt also alles in Googles Hand, was bedeutet, dass sich Android so präsentiert wie es von den Entwicklern gedacht ist.

Nun sind wir, nach dem Nexus One und dem Nexus S, beim Enkel der Reihe angelangt. Dem Galaxy Nexus. Nachdem ich nun ein paar Tage mit dem Gerät verbracht habe und denke genug Eindrücke gesammelt zu haben, werde ich versuchen das Ganze in Worte zu fassen.

Hardware/Design



Das Design des Galaxy Nexus erinnert stark an das des Nexus S. Und das ist auch gut so. Die Front wirkt genauso edel und zeitlos wie die des Vorgängers. Auch die Tasten, die den guten Eindruck beim Nexus S leicht getrübt haben, sind dank Android 4.0 verschwunden. So sticht das großzügig bemessene Display sofort ins Auge und die Front wird z.B. nicht, wie bei Samsung sonst typisch, durch Tasten oder durch einen Hombutton gestört. Das Galaxy Nexus ist ein gutes Stück länger und breiter als sein Vorgänger, misst dafür aber nur knapp 9mm in der Dicke. Besonders ist auch die Form des Gerätes. Betrachtet man es von der Seite fällt einem sofort das gewölbte, sprich konkave, Design auf. Dadurch liegt das Nexus sehr gut in der Hand. Es fühlt sich trotz Kunststoff wertig an und weiß auch mit seinem Gewicht von 135g zu überzeugen. Es ist nicht zu leicht oder zu schwer, es ist schlicht und einfach gesagt ein guter Kompromiss zwischen einem Gewicht, das Wertigkeit vermittelt und einer Leichtigkeit, die es angenehm in der Hand liegen lässt. Auch die Verteilung des Gewichtes ist hervorragend geregelt, so liegt der Schwerpunkt perfekt in der Handfläche. Die Verarbeitung ist, wie man es von Samsungs Oberklasse-Produkten gewohnt ist, sehr gut. Nichts wackelt oder knarzt.

In dem Artikel “Software ist Trumpf” sagte ich bereits, dass die Hardware den aktuellen Stand der Technik nicht überschreitet. Es spiegelt die aktuelle Hardware, wie jedes Nexus, nur wieder und verfeinert diese mit ein paar Extras. Eines dieser “Extras” ist sicherlich das 4,65 Zoll große, konkave Super AMOLED Display, das mit einer beeindruckenden Auflösung von 1280×720 neue Maßstäbe setzt. Für die Rechenleistung ist ein Texas Instruments OMAP 4460 zuständig. Dieser SoC (System-on-a-Chip, dt. Ein-Chip-System) bietet unter anderem eine 1.2GHz starke Dual-Core CPU und eine, auf 384MHz getaktete, SGX 540 GPU. Unterstützt wird das System von einem GB DDR2 RAM. Auf der Rückseite befindet sich eine 5 Megapixel Kamera, die in der Lage ist Videos in Full HD (1080p) aufzuzeichnen, sowie eine Foto LED. Zur Videotelefonie wird die 1.3 Megapixel Kamera auf der Vorderseite genutzt. Unter der Rückseite befindet sich ein 1750mAh starker Akku. Der interne Speicher ist wahlweise mit 16 oder 32GB bemessen, wobei wir in Deutschland wahrscheinlich noch ein bisschen auf die größere Version warten müssen. Einen microSD Kartenslot gibt es leider nicht.

Das Display – Ein großer Schritt nach vorne

Allein schon von den Daten her ist der Bildschirm im Galaxy Nexus eine Wucht. Es ist eines der ersten Smartphones, das mit einem HD Display auftrumpfen kann. Anders gesagt erstrecken sich fast 1 Millionen Pixel auf dem 4,65″ großem Display. Diese hohe Pixelanzahl hat natürlich auch eine hohe Pixeldichte von 316ppi zufolge. Samsung-typisch basiert der Bildschirm auf der Super AMOLED Technologie. Doch trotz dieser imposanten Daten steht der Bildschirm bei vielen in der Kritik. Grund ist die, von Samsung genutzte, PenTile Technologie. Das bedeutet, dass der Bildschirm im Vergleich zu einem Bildschirm mit RGB Layout ein Drittel weniger Subpixel besitzt. Für viele war dies ein Rückschritt, da Samsung bereits im Januar 2011 das Infuse 4G und somit das erste Smartphone mit Super AMOLED Plus, also ein Display mit RGB Matrix, vorgestellt hat. Während mir die PenTile Matrix auf dem Galaxy S noch ein Dorn im Auge war, gibt es beim Galaxy Nexus nichts zu beanstanden. Sei es ein E-Book, eine Website oder gar das “Lorem ipsum” auf dem Icon der People App. Texte, Bilder und Videos überzeugen immer mit außergewöhnlicher Schärfe. Zur Farbwiedergabe brauche ich nicht viel zu sagen, diese ist wie bei jedem AMOLED Display auf höchstem Niveau. Im Vergleich zum Galaxy S2 ist die Farbtiefe leider nicht so stark, was manchen Dingen dafür aber auch etwas mehr Natürlichkeit verleiht. Auch mit dem Blaustich, mit dem manche Displays dieser Art zu kämpfen haben, hat das Galaxy Nexus keine Probleme. Das Weiß wirkt zwar nicht so klar wie auf einem LCD, ist aber trotzdem gut gelungen. Alles in allem sollte wohl jeder mit dem Bildschirm zufrieden sein. Meiner Meinung nach handelt es sich hier um das beste, zur Zeit verbaute, Display. Es vereint eine beeindruckende Schärfe mit einer ebenso beeindruckenden Farbdarstellung.

Performance


Die Performance des Galaxy Nexus ist ausgezeichnet. Apps öffnen sich schnell und auf Eingaben wird prompt reagiert. Das Wechseln zwischen den Homescreens ist flüssig und schnell, was bei Android nicht immer selbstverständlich war. Scrollen in langen Listen, wie z.B. in den Kontakten, funktioniert ebenso gut. Grafiklastige Spiele haben, trotz der etwas älteren GPU, eine hohe Framerate und machen das Galaxy Nexus in Verbindung mit dem hervorragendem Display zu einem geeigneten Gaming-Smartphone. Diese guten Ergebnisse sind hauptsächlich Android 4.0 und der integrierten Hardwarebeschleunigung zu verdanken. Diese entlastet die CPU und leitet jegliche Grafikdarstellung an die dafür vorgesehene Hardware, also die GPU, weiter. So ist auch das neue und animationsintensive User Interface von Android 4.0 stets ruckelfrei.

Kamera – schnell, schneller, Nexus

Zusammen mit Android 4.0 hat Google auch die Kamera App erneuert. Während sie bis Android 2.3 eher spartanisch ausgestattet war, gibt es in der neuen Version einige wichtige und auch nötige Veränderungen. So überzeugt sie nicht nur mit einem modernen und durchschaubaren Design, sondern auch mit großartigen Funktionen. Eine dieser Funktionen ist der so genannte Zero Shutter Lag. Dieser verkürzt den Shutter Lag, also die Zeit zwischen dem Auslösen und dem Zeitpunkt in dem das Foto aufgenommen wird, auf ein Minimum. Das funktioniert auch soweit ziemlich gut. In der Zeit in der so manch anderes Smartphone noch fokussiert, hat man mit dem Galaxy Nexus schon 2-3 Fotos geknipst. Desweiteren lassen sich auch einige nötige Neuerungen finden. Die Kamera beherrscht nun endlich Touch-Fokus, sowie einige Video-Effekte und eine Panoramafunktion. Dazu kommt die Möglichkeit Videos im Zeitraffer aufzunehmen. Dies sieht mit der richtigen Motivauswahl und den richtigen Lichtverhältnissen auch sehr gut aus.

Das neue Kamera Interface unter Android 4.0

Die Zeitraffer Funktion


Die Video-Effekte im Überblick

Alle diese Features sind zwar gut umgesetzt, aber am Ende des Tages zählt die Qualität der Fotos. Und das ist das Problem. Während die Geschwindigkeit den Sinn und Zweck einer mobilen Kamera hervorragend erfüllt, bleiben die Ergebnisse selbst nur guter Durchschnitt. Einzig bei Nahaufnahmen kann die Kamera mit Schärfe und guten Farben überzeugen. Viele sagen ja, dass Megapixel nicht zählen, und da mögen sie auch recht haben, aber wenn der Fotosensor nicht eine gewisse Qualität mit sich bringt, nützen weniger Pixel auch nichts. Ähnlich sieht es bei den Videos aus. Hier fehlt
es an Details und Schärfe, zudem macht die Bildstabilisierung manchmal Probleme. Versteht mich nicht falsch, es ist immer noch eine gute Kamera, aber wenn man sie am Galaxy S2 oder am iPhone 4S messen will, zieht man den Kürzeren.




Akkulaufzeit

Hier zeigt sich der Nachteil des Bildschirms. Durch die höhere Auflösung und der somit höheren Anzahl an LEDs steigt auch der Stromverbrauch stark an. Dennoch ist die Laufzeit des Akkus recht akzeptabel. Bei intensiver Nutzung hielt das Galaxy Nexus rund 7 Stunden durch, die Laufzeit des Display betrug in diesem Fall knapp 4 Stunden. Bei normalem Gebrauch ließen sich rund 16 Stunden nutzen bevor der Akku schlapp machte. Solltet ihr das Nexus moderat benutzen, steigt die Akkulaufzeit auf etwas mehr als einen Tag.

  • Intensive Nutzung: Einige grafikintensive Spiele, viele Downloads, viel telefoniert, gesurft etc. Synchronisation eingeschaltet. Display auf 80% Helligkeit.
  • Normale Nutzung: Hin und wieder gespielt, gesurft, telefoniert und E-Mails gecheckt. Synchronisation eingeschaltet. Display auf 70% Helligkeit.
  • Geringe Nutzung: Geringe Daten- und Telefonnutzung. Selten gespielt, gesurft und E-Mails gecheckt. Synchronisation eingeschaltet. Display auf automatischer Helligkeit.

  • Ice Cream Sandwich – Des Androiden neue Kleider

    Mit Android 4.0 ist Google einen großen und vor allem wichtigen Schritt nach vorne gegangen. Während Android 2.2 und 2.3 noch übersichtlich an Neuerungen waren, ist Ice Cream Sandwich wie eine Neugeburt. Es vereint Funktion mit Design und Logik. Zuvor machten erst die Hersteller Skins Android für die meisten kundentauglich. Mit Android 4.0 ist das alles anders. Das System ist schicker, schneller und bis ins kleinste Detail durchdacht.

    Fast alles wurde in Android 4.0 überarbeitet und neu gestaltet. Sei es der Homescreen, die Google Apps oder die Widgets. Man kann Ice Cream Sandwich einfach nicht mehr mit einem Frickel-OS, wie manche Android liebevoll nennen, vergleichen.


    Der Lockscreen

    Den ersten Kontakt mit Android 4.0 macht man auf dem Lockscreen, der sich stark an den von Android 3.0 (Honeycomb) anlehnt. Man bekommt einige neue Optionen sowie Möglichkeiten sein Smartphone zu entsperren. So lässt sich die Kamera direkt vom Lockscreen aus starten. Neu ist auch die Musiksteuerung, die man bei Stock Android sehr vermisst hat. Ein sehr futuristisch wirkendes Feature ist “Face Unlock”. Diese Funktion entsperrt das Gerät durch Erkennen des Gesichtes des Besitzers. Dies ist aber mehr ein “Guck mal was mein Handy kann!” als eine wirkliche Sicherheitsoption. Face Unlock lässt sich jederzeit durch ein Foto überlisten. Aber Google hat ja auch nichts anderes behauptet.


    Der Homescreen

    Die meisten Änderungen findet man dort wo man als Android User auch sehr viel Zeit verbringt. Auf dem Homescreen. Dieser hat sich in jeglicher Hinsicht positiv verändert. Das Wechseln zwischen den Screens ist angenehm flüssig und schnell und wird durch kleine Animation, wie z.B beim Erreichen des letzten Screens, verschönert. Auch die Ordner wurden immens verbessert. Ordner gibt es in Android schon lange, aber sie wurden fast nie verwendet, weil sich ehrlich gesagt, schlecht und unschön konzipiert waren. Ordner werden erzeugt indem man zwei Apps übereinander legt und durch die schönen Animationen scheint das sogar etwas Spaß zu machen. Ich erwähnte ja bereits, dass Android 4.0 eine Schönheit ist.

    Im unteren Bereich hat man nun die Möglichkeit, sich bis zu 4 Shortcuts für Apps, Ordner oder Kontakte anzulegen. In der Mitte des Docks befindet sich die Taste zum Aufrufen aller Apps und Widgets. Zuvor konnte man Widgets nur über langes Drücken auf dem Homescreen hinzufügen. In der neuen Ansicht, in der man jetzt übrigens horizontal navigiert, bekommt man eine kleine Vorschau auf das Widget. Wie in Android 3.0 sind einige Widgets nun interaktiv, sprich scrollbar, und in der Größe anpassungsfähig.

    Die Suchleiste ist nun statisch und somit fest auf dem Homescreen integriert. Ob dies ein Vor- oder Nachteil ist, bleibt Geschmackssache. Auf jeden Fall macht es die zusätzliche Möglichkeit ein Suchwidget auf dem Bildschirm zu platzieren eigentlich unnötig.


    Das Multitasking und die Benachrichtigungen


    Beides Punkte die sehr gut gelöst wurden. Das Multitasking Interface kennt man bereits von Honeycomb, doch wurde es nun noch etwas verbessert. Im Vergleich zu Android 2.3 werden laufende Apps nun in einer scrollbaren Liste mit großen Vorschaufenstern angezeigt. Eine App lässt sich durch ein einfaches “Wegwischen” von links oder rechts beenden. Aufgerufen wird das Multitasking Interface über eine nun dedizierte Taste.

    Die Benachrichtigungsfunktion in Android war schon immer sehr gut. Daran hat sich auch nichts geändert. Wie beim Multitasking lässt sich eine Nachricht in der Notification Bar wegwischen wenn sie nicht mehr benötigt wird. Zudem ist die Notification Bar nun auch direkt über den Lockscreen zugänglich.


    Die Tastatur


    Die Tastatur in Android 4.0 ist ebenfalls stark verbessert worden. So besitzt sie nun eine Rechtschreibüberprüfung sowie ein einfacheres Interface. Auch die Diktierfunktion ist gut gelöst. Sie ist recht schnell und akkurat.


    Der Musicplayer


    Ja, auch der Musicplayer ist eine Erwähnung wert. Es gibt ihn zwar schon seit einiger Zeit im Market zum Download, doch hat die Version in Android 4.0 einen gewissen Flair, der nahtlos in das System übergreift.

    Der Coverflow ist ein genauso willkommenes Feature wie der Equalizer. Dieser bietet viele Voreinstellungen für verschiedene Genres sowie eine Bassverstärkung und einen 3D-Effekt.


    Der Browser


    Der Android Browser war zwar schon immer recht schnell unterwegs, doch fehlte es meist an einer ruckelfreien Bedienung. Mit Honeycomb hat man Anfang 2011 einen Schritt nach vorne gemacht und Ice Cream Sandwich setzt noch einen drauf. Die Ladezeiten liegen deutlich unter denen der Konkurrenz. Auch große Seiten wie z.B. FAZ.de oder TheVerge.com laden schnell und sind wunderbar flüssig zu bedienen. Nur in den seltensten Fällen braucht der Browser eine kurze Denkpause.

    Praktischerweise integriert Google einige kluge Optionen in den Browser. Über die Menütaste lässt sich nun die Desktop Version einer mobilen Seite aufrufen ohne extra nach dem passendem Link auf der Seite suchen zu müssen. Die Tab-Übersicht ähnelt dem Multitasking Interface. Auch hier lässt sich ein Tab durch die gleiche Geste schließen. Im Labs Bereich kann man testweise eine Vollbild oder Schnellsteuerungsfunktion ausprobieren. So wird entweder die Statusbar ausgeblendet oder das Menü erst durch eine Geste vom Gehäuserand zum Display angezeigt.


    Sonstiges


    Die Tasten in Android 4.0 sind nun softwareseitig gelöst. Das bringt zwar nicht viele Vorteile, sieht aber außerordentlich schick aus. Die Tasten blenden sich, wenn sie nicht gebraucht werden, automatisch aus. In manchen Apps, wie z.B YouTube, ist auch eine Vollbildansicht möglich.

    Die Youtube App wurde ebenfalls erneuert. Sie ist nun in der Lage Videos in einer beachtlichen Qualität zu streamen, die perfekt auf das Display zugeschnitten ist.

    Google hat endlich eine eigene App zur Bearbeitung von Bildern ins System integriert, die mit einigen Effekten und einem hohen Tempo überzeugen kann.

    Die neue People App ist im Grunde nur die gute alte Kontakte App, die nun Inhalte aus Sozialen Netzwerken gekonnt integriert. Das Design ist wie einige Elemente in Android 4.0 von Windows Phone 7 “inspiriert”. Das ist auch nicht weiter schlimm, da WP7 für mich mit Abstand das schickste mobile Betriebssystem ist.


    Fazit


    Kurzerhand gesagt ist das Galaxy Nexus das beste Smartphone, das ich je nutzen durfte. Und mit Verlaub, ich habe so fast jedes bedeutende Smartphone der letzten Jahre besessen.

    Es ist mehr Android 4.0, als die Hardware, was dieses Gerät so besonders macht. Android fühlt sich erstmals wirklich lückenlos und fertig an.

    Lohnt sich der Kauf? Definitiv. Möchtet ihr erstmals ein Smartphone der gehobenen Preisklasse kaufen seid ihr hier gut beraten. Das Galaxy Nexus und Android 4.0 sind eindeutig massentauglich geworden, falls man mit der Größe zurechtkommt.

    Lohnt sich der Umstieg? Jein. Habt ihr z.B ein Galaxy S2 und könnt noch etwas auf Android 4.0 warten, dann wartet. Das Galaxy S2 ist dem Nexus noch in manchen Punkten überlegen. Doch wenn ihr ein fast perfektes Smartphone haben wollt, das jetzt mindestens ein Jahr lang einen hervorragenden Support von Google erhält, dann greift zu.

    Das Galaxy Nexus bei Amazon kaufen

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